Bodenplatte und die Wände des Untergeschosses – hier befinden sich die Technik- und Lagerräume – mit Ortbeton ausgeführt wurden, besteht der gesamte oberirdische Teil des Gebäudekomplexes aus Betonfertigteilen
Künstlers Manzoni. Das Museum für zeitgenössische Kunst ist als weiß eingefärbter Sichtbetonbau in Ortbeton hergestellt. Nur mit dieser Betonbauweise war es möglich, die schrägen Oberflächen und unkonventionellen
Ansprüche bezüglich der Oberflächenqualität und des Ankerbildes gestellt. Hergestellt wurde sie aus Ortbeton unter Verwendung von Hochofenzement, der eine helle Farbe und eine dichte und porenarme Oberfläche
möglichst helles Betongrau mit begrenzter Unregelmäßigkeit aufweisen. Man entschied sich für einen Ortbeton mit sehr weicher Konsistenz (Klasse F4), einem Wasserzementwert von 0,53 und einer Festigkeitsklasse
glatten Putz versehen. Vor allem im Untergeschoss sind die tragenden 30 cm dicken Außenwände aus Ortbeton und die aussteifenden Wandscheiben raumbildend, die Deckenverstärkung im Stützenbereich sichtbar
gegossen. Aufgrund der unregelmäßigen Formen und ihrer verschlungenen Winkel war das Gießen des Ortbetons ein fast künstlerischer Akt. Da die Schalungen flexibel sein mussten und teilweise bis zu 12 Meter
Untergeschoss liegen auf den tragenden Wandscheiben auf. Diese sind 30 cm dick, einschalig und in Ortbeton hergestellt. Christian Pottgiesser Architecturespossibles, Paris Privat Joël Betito, Paris (Ingeneur);
Wechselausstellungen bereitgehalten. Die gesamte Außenhülle des Gebäudes besteht aus weiß eingefärbtem Ortbeton. Ihre 42 Tragpfeiler haben eine Dicke von 50 cm. Rund um das Museum verteilt, leiten sie die Lasten
komplett aus Beton errichtet. Das Fundament besteht aus wasserundurchlässigem Beton, die Decken aus Ortbeton, ebenso die tragenden Innenwände. Die Außenwände sind als Sandwichelemente mit einer tragenden
Für Gartentreppen stehen neben der flexibel an die örtlichen Gegebenheiten anpassbaren Treppe aus Ortbeton auch Blockstufen als Fertigteile in vielen verschiedenen Abmessungen und Oberflächenausführungen [...] Naturstein erfüllen auch höchste ästhetische…