Schalungsfugen weist hin auf die Entstehungsgeschichte der Volumen und ihrer Beziehung zueinander wie zum Boden, aus dem sie wachsen. Die in die Wand eingeschnittenen Öffnungen als Zugang und als Verbindung der
an der Stelle, steht ein Kubus aus Betonstelen. Dunkel gefärbte Wege erinnern an den kahlen Gefängnisfußboden. Den Architekten ist die Gratwanderung zwischen Gedächtnis und Gedenkstättenkitsch, Naherholung
Vorfertigung und einem sehr hohen ästhetischen Anspruch zu realisieren. Die Fassaden, die Loggienbodenplatten und die tragenden Stützen bestehen aus Fertigteilen, die als dreischichtige Sandwichelemente
„Calla“, ein durchgängiger Glastrichter durch das Gebäude, der Tageslicht auch bis zum niedrigsten Garagenboden trägt. Der gesamte Gebäudeteil steht auf vier rautenförmigen Stützen, so genannten Pylonen mit
s des Gebäudes ist. Teilweise in das umgebende Grün übergehend, teilweise eingeschossig über dem Boden, leitet sie vom Hang ins Tal über. Wände und Decken dieses Geschosses sind aus 24 cm dicken tragendem
mit einer Kerndämmung aus Schaumglas und der Geschossdecken beträgt jeweils 40 cm, ebenso die Bodenplatte und die Kelleraußenwände. Alle Betonflächen blieben unbehandelt und unverkleidet. Dabei nahm man
kaum eine Temperaturdifferenz auf und ist damit ein idealer Energieträger. Im Winter sorgt eine Fußbodenheizung für die richtige Temperierung der Jacoby Studios, im Sommer kühlen die aktivierten Decken. Das
stimmig, gerade weil es nicht den höchsten Sichtbetonanforderungen genügt. In den Klassentrakten wurden Böden, Treppen und Türen in Holz ausgeführt, was diesen Aufenthaltsräumen die Rohheit nimmt und eine behagliche
zu 4,5 Metern. Das statische System konnte demnach erst wirksam werden, nachdem alle Bauteile – Bodenplatte, Wände und Dach – ausgehärtet waren. Im Anschluss ließ das Planungsteam die temporäre Stützkonstruktion